Hospizdienst Melsunger Land

Ehrenamtliche Hospizhelfer

Die Hospizbewegung in Deutschland ist vor allem durch starkes bürgerschaftliches Engagement in den letzten 30 Jahren zu dem geworden, was sie heute ist. Es ist eine große und wertvolle Aufgabe, Menschen in der letzten Phase ihres Lebens nicht allein zu lassen.

UTE MIERKE

Mein Name ist Ute Mierke, ich lebe mit meinem Mann in Felsberg. Ich bin begeisterte Tanzpädagogin, Achtsamkeitstrainerin und Leiterin von Kreativkursen. Dies alles kann ich in unserem Haus anbieten, wo viel Platz ist für Tanzen, Malen, Yoga und NANAs bauen ist.

Ich bin gern draußen unterwegs, lese viel, koche gern und singe bei den Ohrwürmern in Gudensberg mit. Und ich spiele gern, da habe ich bei meinem Mann einen eifrigen Mitspieler.

Die meiste Zeit meines Lebens habe ich um Tod und Sterben einen Bogen gemacht. Gleichzeitig war mir klar, wie anstrengend es ist und wie sehr mich das Thema beschäftigt und gleichzeitig auch, wie unbeholfen ich bin, wenn Sterben in meiner Umgebung ist. Das Leben beinhaltet alles, geboren werden und sterben, theoretisch war mir das klar. Um dies zu ändern, begann ich 2007 den Kurs zur Hospizhelferin und seitdem bin ich dabei. Eine Zeit der intensiven Auseinandersetzung rund um Leben und Sterben. Ich erlebe eine große Bereicherung und mein Handeln ist geprägt von meiner Vorstellung, wie ich es denn selber gerne hätte, wäre ich sterbend: Schauen, was gerade ist, Da-sein, Zuhören, Reden, Lachen. Es ist immer wieder anders und anderes gut im jeweiligen Moment.

WANDA BRONCZYK-WAGNER

Mein Name ist Wanda Bronczyk-Wagner, ich bin verheiratet und lebe mit meinem Mann und unseren beiden Kindern in Obermelsungen. Ich bin von Beruf Köchin und übe diesen Beruf leidenschaftlich gern aus. Auch in meiner Freizeit koche und backe ich sehr gern, lese viel und verbringe viel Zeit in der Natur.

Seit 2016 bin ich ein Teil des Hospizdienstes Melsunger Land.

Ich hatte schon lange in mir den Wunsch, Menschen in schwierigen Situationen helfend zur Seite zu stehen und zu unterstützen. Ich besuchte den Grundkurs des Hospizdienstes Melsunger Land und fühlte mich hier genau richtig. Ich freue mich sehr, nun ganz offiziell Menschen ehrenamtlich helfen zu dürfen.

SABRINA WEBER

Mein Name ist Sabrina Weber und ich lebe mit meinem Mann und meiner Tochter in Melsungen. Ich rede, lache und lese viel.

Ich bin gelernte Bankkauffrau.

Seit 2016 bin auch ich ein Teil des Hospizdienstes Melsunger Land. Ursprünglich war ich auf der Suche nach einem Ehrenamt, um anderen helfen zu können. Aber schon in dem Grundkurs habe ich viel über mich selbst gelernt. Eine unbeschreibliche Bereicherung für mein Leben.

ILONA SCHMETTKE

Mein Name ist Ilona Schmettke. Ich bin 55 Jahre alt und lebe mit meinem Ehemann in Guxhagen. Ich habe drei erwachsene Kinder und ein Enkelkind. Meine Leidenschaft ist das Fotografieren und ich bin gern in der Natur unterwegs. Ich bin selbständig und habe ein Teegeschäft in Melsungen.

Es war schon seit längerem ein Wunsch von mir etwas Sinnvolles als Ehrenamt machen zu wollen. 2019 bin ich in der Tageszeitung auf die Hospizgruppe Felsberg/Melsungen aufmerksam geworden, was mein Interesse geweckt hatte.

Ich finde es wichtig, für jemanden da zu sein und habe festgestellt, dass es auch für mich eine positive Bereicherung ist, Menschen zu begleiten.

UTE SCHÜTZ

Mein Name ist Ute Schütz. Ich bin Jahrgang 65 und lebe seit 2015 mit meinem Mann Michael in Spangenberg. Wir haben eine Tochter und zwei Söhne und zwei Enkelkinder. Nach Spangenberg sind wir wegen der schönen Umgebung und dem wunderbaren Grundstück gezogen. Jetzt haben wir etliche Tiere in unserem Waldgarten einziehen lassen. Neben Hunden, Alpakas, Kaninchen und Hühnern leben wir hier auch mit ganz vielen wilden Tieren und haben viel zu beobachten, zu erzählen und natürlich immer etwas zu tun.

Ich habe mir auch eine Papierwerkstatt eingerichtet, weil ich gerne handwerklich und kreativ arbeite. In meinen Papierwerkstatt-Kursen und unseren Tierbegegnungs-Kursen habe ich sehr schöne Begegnungen mit Menschen, die glücklich sind mit dem, was sie grade erleben können.

Zu dem wunderbaren Leben gehört auch das Abschiednehmen. Ich beschäftige mich immer wieder mit dem Tod oder dem Sterben und versuche es für mich gut einzuordnen.

Ich denke, dass Menschen nicht allein und einsam diesen völlig unbekannten Schritt gehen möchten, deshalb habe ich mich mit dem Hospizdienst beschäftigt und besuche sterbende Menschen, um bei ihnen zu sein, um zuzuhören, etwas zu erzählen oder vorzulesen. Es ist nicht viel was man geben kann, aber oft genau das Richtige.

HEIKE SITZ

Mein Name ist Heike Sitz. Ich lebe mit meinem Mann, meinem Sohn und zwei kleinen Hunden in Melsungen. Gebürtig stamme ich aus Gummersbach.

Durch die Trauergruppe 2018 entstand die Verbindung zum Hospizdienst und zum Ehrenamt. Meine Motivation: Kein Mensch sollte einsam sterben.

Durch die Schulung habe ich viel über mich und das Tabu-Thema STERBEN erfahren.

Der Schritt ins Ehrenamt war für mich die beste Entscheidung.

CORNELIA UMBACH

Mein Name ist Cornelia Umbach, ich bin 1961 in Melsungen geboren und lebe mit meinem Mann und meinem Hund Nele in Körle. Ich habe zwei erwachsene Töchter und zwei Enkelkinder.

Ich bin Sozialpädagogin und Heilpraktikerin für Psychotherapie und seit vielen Jahren im Bereich der Traumabewältigung tätig. Es war mein Wunsch, mich auch ehrenamtlich zu engagieren und ich bin sehr froh, diesen Schritt gemacht zu haben und ein Teil des Hospizdienstes zu sein. Übrigens habe ich mit meinem Hund auch eine Ausbildung als Therapiehundeteam gemacht. Nele würde mich durchaus auch begleiten. Privat liebe ich Waldspaziergänge mit meinem Hund, mal mit, mal ohne Mann, Musik und die Berge und sogar die dunklen Abende mit Lichterketten und Co in den Fenstern. Kerze an, Ofen an – zufrieden.

Ich bin schon seit der Gründung des Vereins Mitglied des Hospizdienstes, aber erst im Februar 2019 habe ich mich entschlossen nicht nur passives Mitglied zu sein, sondern mich auch aktiv einzubringen.

MAREN WAGNER

Mein Name ist Maren Wagner, ich lebe mit meinem Mann, meiner Tochter und meinem Sohn in Homberg/Efze.

Meine Familie, mein Glaube und die Musik sind die größten Schätze in meinem Leben. Von Beruf bin ich Instrumentalpädagogin und ich unterrichte an der Musikschule Schwalm-Eder.

Seit 2014 bin auch ich ein Teil des Hospizdienstes Melsunger Land. Ich wollte gern noch eine „Arbeit mit Herz und Einfühlungsvermögen“ tun – obwohl ich das für meinen Beruf auch benötige – und meldete mich vor einigen Jahren für die Ausbildung zur Hospizbegleiterin an. Zuerst hatte ich etwas Zweifel, ob ich das zeitlich schaffen würde, weil ich beruflich und kirchlich ziemlich eingespannt bin, aber ich muss sagen: es war eine meiner besten Entscheidungen, Hospizbegleiterin zu werden, denn die Arbeit und vor allem auch der herzliche Zusammenhalt in der Hospizgruppe tut mir selbst sehr gut.

INGEBORG SCHWANKE

Mein Name ist Ingeborg Schwanke. Ich bin im Ruhestand und lebe mit meinem Partner in Melsungen.

Mein Leben lang habe ich mich für Menschen eingesetzt, die nur wenig im Blickpunkt unserer Gesellschaft stehen. Das ist der Grund, warum ich heute Erwachsene in ihrer letzten Lebensphase begleite.

Jede Begleitung ist anders – damit meine ich: individuell!

Ich bestätige und ermuntere, auch die Lebensneige so zu gestalten und sich selbst bis zuletzt so zu verwirklichen, wie es gebraucht und gemocht wird. Der Sterbende gibt den Weg vor und bleibt in seiner Selbstbestimmung, so gut dies möglich ist. Für Angehörige und Freunde möchte ich eine aufmerksame und taktvolle Ansprechpartnerin sein. Mir wiederum zeigt die Berührung mit der Endlichkeit immer wieder auf, dass ich – auch im Alltag – nicht vergesse, wie kostbar das Leben ist. 

Radeln mag ich besonders gern, und wenn Sie mich nun in Ihren Blickpunkt nehmen – mir ins Gesicht schauen wollen, dann klicken Sie einfach mein privates Facebook-Profil an.

STEFANIE LANDBECK

Mein Name ist Stefanie Landbeck, ich bin gebürtige Paderbornerin und lebe schon seit vielen Jahren in Melsungen.

Ich mag den Kontakt zu Menschen und führe ein positives Leben mit viel Lachen, Fülle und Sinnhaftigkeit. Durch meinen früheren Beruf als Krankenschwester und später in der Krankenhaushygiene habe ich immer in der Nähe von und mit Menschen gearbeitet.

Aber die Begleitung Sterbender hat mich auch im privaten Umfeld immer wieder sehr bewegt. Das war für mich Grund genug, mich ehrenamtlich zu engagieren. Seit 2019 besuche ich den Grundkurs zur Hospizbegleiterin und aktuell bin ich auch im Vorstand des Hospizdienstes Melsunger Land e. V. tätig.

In der letzten Zeit des Lebens begleiten/ und dabei bleiben ist eine zutiefst erfüllende Tätigkeit.

SARAH SOPHIE SCHÖPPE

Mein Name lautet Sarah Sophie Schöppe. Ich lebe schon mein ganzes Leben in Melsungen. Schon seit Kindheitstagen war es mein Wunsch mit Menschen zu arbeiten. Diesen Wunsch erfüllte ich mir nach meinem Realschulabschluss, indem ich ein Freiwilliges-Soziales-Jahr bei der Bdks absolvierte. Auch in meiner Ausbildung steht die soziale Arbeit im Fokus.

Bereits während der Realschulzeit, lernte ich die Arbeit des Hospizdienstes Melsunger Land kennen. 

Ich habe sofort gewusst, dass ich dazugehören möchte, da das Thema Abschied nehmen und der Tod zum Leben gehört. Zudem glaube ich das auch junge Menschen sich mit der Thematik beschäftigen sollten.

Ich möchte Menschen begleiten und für die Betroffenen und Angehörigen unterstützend da sein, damit niemand mit seinen Ängsten und Emotionen allein sein muss.

KARIN LEHNERT-LÖWE

Mein Name ist Karin Lehnert-Löwe. Ich wohne in Melsungen mit meinem Mann und meinen beiden Kindern. Beruflich bin ich als Fleischereifachverkäuferin tätig. Die Natur inspiriert mich und ich bin gern in Ihr unterwegs; mein Glaube gibt mir Halt.

Sehr lange habe ich mich mit dem Thema Berufung / meinen eigenen Weg finden auseinandergesetzt. Dazu gehört mein eigenes Schicksal, da ich sehr früh verwitwet bin.

Im November 2018 habe ich den Letzte Hilfe Kurs in Gesungen besucht. Es hat mich darin bestärkt meine Ausbildung zur Hospizbegleiterin zu machen. In diesem Bereich bilde ich mich zurzeit auch weiter.

Die Hospizarbeit ist sehr viel fältig. Ich schenke dafür gern meine freie Zeit. Es ist auch für mich eine positive Bereicherung, Menschen zu begleiten.

TATJANA SCHOLZ

Ich heiße Tatjana Scholz und lebe seit 20 Jahren in Hessen, genauer gesagt in Körle.

In meiner Freizeit backe ich gerne Brot. Bald wird der neue Holzbrotbackofen eingeweiht. Mit anderen Menschen gemeinsam darin backen, darüber in Kontakt und Austausch kommen, darauf freue ich mich schon jetzt. Ich arbeite im Altenheim in der sozialen Betreuung und bin als Validationstrainerin spezialisiert auf Menschen mit Demenz. Validation erleichtert den Umgang mit desorientierten Menschen und ermöglicht tiefgehende Begegnungen trotz Demenz.

Ganz oft geht es in diesen Begegnungen um das Sterben. Diese Auseinandersetzungen und die Frage, wann der Sterbeprozess eigentlich beginnt, haben mich 2016 dazu bewegt den Grundkurs des Hospizdienstes Melsunger Land zu besuchen.

Ich habe in meinen Begleitungen viele bewegende Momente erlebt und so manches Mal fühlte ich mich richtig beschenkt.

Irina Emde

Mein Name ist Irina Emde, ich komme gebürtig vom wunderschönen Diemelsee.

Mein Motto: nichts ist so schlecht, dass es nicht für irgendetwas gut ist! Seit vielen Jahren bin ich nun schon in Körle zu Hause. Am liebsten verbringe ich Zeit mit meiner Familie. Zu Hause, im Garten oder unterwegs. 

Während meiner Jahre als ehrenamtliche Hospizbegleiterin durfte ich bereits viele intime und besondere Momente erleben. Dafür bin ich sehr dankbar! Diese Begegnungen haben nicht nur mich, sondern auch meine Werte im Leben beeinflusst.

Die Herausforderung, zu erkennen, was ich einem Sterbenden noch geben kann und die Erfahrung, dass gerade Kleinigkeiten großes bewirken können, möchte ich ebenso wenig missen, wie die Gespräche mit den tollen Menschen, die ich – im Hospizverein und durch die Begleitungen — bereits kennengelernt habe.

Bärbel Hetzler

Mein Name ist Bärbel Hetzler, ich lebe mit meinem Mann seit 34 Jahren in Spangenberg- habe drei Söhne und drei Enkelkinder.

Beruflich war ich immer im medizinischen Bereich, zuerst in der Klinik später in einer Praxis tätig. Der Kontakt und respektvolle Umgang mit Menschen sind mir wichtig. Ich bin dankbar mich in der Begleitung schwerstkranker Menschen am Lebensende und ihrer Angehörigen einbringen zu können. Es ist immer wieder eine bereichernde Erfahrung Menschen in dieser Ausnahmesituation zu begegnen. Ich versuche mich am Leitsatz der Begründerin der Hospizarbeit, C. Saunders zu orientieren:

„Nicht dem Leben mehr Tage hinzufügen, sondern den Tagen mehr Leben“

Ein weiteres Projekt, an dem ich im Rahmen der Hospizarbeit mit Freude mitarbeite, ist:

„Hospiz macht Schule“. Hierbei versuchen wir uns im Team im Rahmen einer Projektwoche in der 3-4 Grundschulklasse gemeinsam mit den Kindern dem Thema Leben und Sterben sensibel zu nähern. An den verschiedenen Thementagen wird in Gesprächen, Fragerunden, Spiel und gestalterischem Arbeiten das Thema Abschiednehmen kindgerecht bearbeitet. Es macht große Freude das Interesse der Kinder zu beobachten und ihre vielfältigen Fragen gemeinsam zu beantworten.

Mein Fazit:  Die Ehrenamtliche Arbeit in der Hospizarbeit ist für mich ein Geschenk.

Sabine Rudewig

Mein Name ist Sabine Rudewig, ich lebe in Guxhagen. Beruflich arbeite ich als Prozess Managerin in einem Unternehmen für erneuerbare Energien. Im privaten Bereich suche ich den Ausgleich dazu in meinem Garten und praktiziere gerne Yoga.

Meine erste Erfahrung in Begleitung sterbender Menschen habe ich mit meinem Papa gemacht. Und diese Erfahrung hat viel in meinem Leben zum Positiven verändert. Der Gedanke das niemand allein sein sollte auf den letzten Schritten seines Lebens hat mich lange beschäftigt. Dann habe ich die Anzeige des Hospizdienstes zur Infoveranstaltung in unserem Gemeindebrief entdeckt. Für mich wie ein Wink des Schicksals.

Im Jahr 2019 habe ich an dem Grundkurs teilgenommen. Dabei viel über Leben und Sterben gelernt und sehr viele großartige Menschen getroffen.

Ich habe mich schon immer gern in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich betätigt. Als Hospizbegleiterin wünsche ich mir Menschen bei dem letzten Lebensabschnitt Unterstützung geben zu können.

Ina Gärtner

Ich bin Ina Gärtner. Ich bin verheiratet und habe einen Sohn. Ich bin selbständige Unternehmerin und arbeite als Erbschaftsplanerin. www.ina-gaertner.de

Vor mehr als 7 Jahren zog ich mit meinem Büro von Bad Hersfeld ins nordhessische Dagobertshausen, wo ich mit meiner Familie seit über als 20 Jahren lebe. Der Wegfall der täglichen Pendelstrecke zwischen meinem damaligen Büro und meinem zu Hause schenkte mir Zeit und Energie und ich konnte mich endlich mit meinem seit langem bestehenden Wunsch auseinandersetzen, wie ich mich ehrenamtlich engagieren könnte.

Für mich ist das Schenken von Zeit und Aufmerksamkeit, von Lachen, Trost und Zugewandheit das Sinnvolle und Erfüllende an diesem Ehrenamt. Es ist immer wieder erstaunlich zu erleben, wie viel ich in den Begegnungen mit den Erkrankten und deren Angehörigen zurückbekomme: Dankbarkeit, Freude, Zuversicht und Zufriedenheit.

„Die Arbeit, die Sie tun, ist wichtig! Wir können uns als Stadt glücklich schätzen, solch engagierte Menschen in unserer Mitte zu haben.“ sagte mir ein Arzt aus Melsungen neulich in einem Gespräch. Es stärkt zu erleben, welche Wertschätzung und Unterstützung der Verein für seine Arbeit erfährt.

Ich habe über dieses Thema einen ausführlichen Blogbeitrag auf meiner Website geschrieben: https://ina-gaertner.de/ehrenamt-hospizdienst-melsungen/
Viel Spaß beim Lesen!

Rainer Apell

Mein Name ist Rainer Apell. Ich bin in 1946 in Witzenhausen geboren, habe in 1970 geheiratet und wohne seit 1989 wieder in Adelshausen.

Den Kurs zum Hospizbegleiter habe ich in 2012 erfolgreich abgeschlossen und bin seitdem bis heute ehrenamtlich für den Hospizverein tätig.

Ich mache außer der Hospizarbeit auch Wunschkonzerte in den Seniorenheimen in Melsungen und in Spangenberg. Ich habe einen christlichen Glauben und finde es wichtig, für andere Leute da zu sein.

Ferner habe ich schon als Jugendlicher festgestellt, dass man mit Musik auch anderen Menschen ein „Lächeln“ ins Gesicht zaubern kann.

Ursula Apell

Mein Name ist Ursula Apell, ich bin 1949 in Adelshausen geboren und lebe noch heute mit meinem Mann hier. 1970 haben wir geheiratet. Wir haben 2 Töchter, 2 Schwiegersöhne, 2 Enkeltöchter und 2 Enkelsöhne. Für mich war und ist Familie, Nachbarschaft und Dorfgemeinschaft schon immer wichtig. Kochen, backen, nähen, stricken und wandern sind meine Hobbys.

Da mir der Umgang mit Menschen immer wichtig war, habe ich als ehrenamtliche Begleitperson im Namen der Spangenberger Kirchengemeinde Menschen in der AWO besucht und mich dann 2010 entschlossen, den Hospizkurs zu belegen.

Mir hat die Ausbildung sehr viel Lebensweisheiten, Kraft und Verständnis gegeben, natürlich auch viel Freude.

Martina Katerkamp

Mein Name ist Martina Katerkamp. Ich lebe mit meinem Mann und unseren Söhnen seit 2003 in Melsungen. Ich bin freiberuflich tätige Hebamme und betreue Frauen und deren Familien in der Zeit der Schwangerschaft und Wochenbett.

Seit längerer Zeit war ich schon auf der Suche nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit, die mich erfüllt.

2019 begann ich den Kurs als Hospizbegleiterin und ich bin sehr froh ein Teil dieser Gruppe zu sein. Das Leben ganzheitlich zu betrachten ist schon lange ein Bedürfnis von mir. Es ist wichtig, wie wir geboren werden, leben und sterben und Menschen in dieser Zeit zu begleiten erfüllt mich mit Demut und erlebe ich als große Bereicherung.

Cornelia Ferchland

Mein Name ist Cornelia Ferchland, ich lebe mit meinem Mann seit fast 21 Jahren in Melsungen-Kehrenbach. Meine 4 Kinder sind erwachsen und ich habe 4 Enkelkinder.

Ich arbeite an der Schule am Schloth in der Schulkindbetreuung und bin damit sehr glücklich. In der Freizeit verreisen mein Mann und ich besonders gern mit unserem Wohnmobil.

Vom November 2007 bis Dezember 2008 habe ich an einem Kurs für Hospizbegeiter/innen mit der Bezeichnung „Sterbende begleiten lernen“ teilgenommen und bin seit dieser Zeit Mitglied des Hospizdienstes Melsunger Land.

Die Auseinandersetzung mit eigenen Verlusten und der eigenen Sterblichkeit hilft mir persönlich mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer umzugehen. Nur so kann ich für Menschen in ihrer letzten Lebensphase da sein, ihre Wünsche und Bedürfnisse wahrnehmen und erkennen. Dabei erlebe ich viele unterschiedliche emotionale und gefühlvolle Momente und lerne, mich in diese Situationen hineinzufühlen und den Menschen und ihren Angehörigen hinzuwenden. Dieses Ehrenamt auszuüben, ist auch eine große Bereicherung für mein eigenes Leben.

Kira Heidelbach

Mein Name ist Kira Heidelbach, ich habe vier erwachsene Kinder und lebe mit meinem Mann in Homberg/Efze.

Durch den Beruf meines Mannes (Pfarrer) bin ich oft mit dem Thema Tod und Sterben in Berührung gekommen und habe festgestellt, dass es für mich kein Tabu-Thema ist. Es ist ein Teil des Lebens, den ich bewusst wahrnehmen möchte. So habe ich 2016 am Kurs zur Hospizbegleiterin teilgenommen. Da gab es für mich viele spannende und bereichernde Erfahrungen. Die Begleitung Sterbender ist nicht nur ein Geben und für den anderen da sein. Immer wieder erlebe ich, dass ich in diesen Begleitungen wachse und „reich beschenkt“ werde.

Ich bin ein „Kreativ-Junkie“ – und so habe ich immer irgendwelche Projekte in Arbeit: mit Pinsel und Farbe, oder mit der Nähmaschine, oder mit Treibholz, oder ich schreibe und erzähle biblische Geschichten, oder…, oder…, oder…

Ruth Bode

Mein Name ist Ruth Bode, ich wohne in Melsungen und bin seit 11 Jahren im Hospizdienst tätig. 

Ich habe mich für diese Aufgabe entschieden, weil ich älteren Menschen, die nicht mehr so mobil sind, den Alltag nach Hause bringen möchte. Außerdem möchte ich Sterbende auf ihrem letzten Weg begleiten, den Angehörigen zur Seite stehen und sie in den Stunden des Abschiednehmens nicht allein lassen.

Die Aufgaben der ehrenamtlichen Hospizhelfer und -helferinnen im Hospizdienst Melsunger Land, sind sehr vielfältig, genau wie die Menschen, die wir begleiten. Es ist eine sehr schöne Aufgabe, die einem die Endlichkeit aufzeigt, aber auch die Liebe und Freundlichkeit, mit der uns die begleiteten Personen entgegenkommen. Ich bin auch Teil des Teams „Hospiz macht Schule“. Hierbei gestalten wir eine Projektwoche mit Kindern in der 3. Klasse, zum Thema: Trauer, Tod und Sterben.

Haben Sie Interesse, durch Ihr Mittun den Hospizgedanken hier vor Ort umzusetzen? Können Sie sich vorstellen, schwerkranke Menschen zu besuchen, ihnen zuzuhören, mit ihnen zu sprechen oder zu schweigen?

Dann nehmen Sie doch an unserem nächsten Vorbereitungskurs für Hospizbegleiter teil. Der Vorbereitungskurs besteht aus dem Grundkurs, einer Praxisphase und dem Vertiefungskurs.

Weitere Informationen und Voranmeldung:

Petra Hochschorner
Koordinatorin
Büro: 05661 926 19 33
Mobil: 01577 47 33 990
E-Mail: info@hospizdienst-meg.de

Adresse: Hospizdienst Melsunger Land
Huberg 4
34212 Melsungen

Auf unseren Veranstaltungen informieren wir Sie gerne über unsere Arbeit